Streisand-Effekt

15. Sep­tem­ber 2022

Vom “Strei­sand-Effekt” spricht man, wenn der Ver­such, Inhal­te aus dem Inter­net über einen Gerichts­pro­zess zu löschen, das Gegen­teil bewirkt: Der Inhalt wird über das Netz ver­brei­tet und zieht die   Auf­merk­sam der User auf sich..

Der Begriff ent­stand, nach­dem Bar­ba­ra Strei­sand Luft­bil­der ihres Anwe­sens auf einer Inter­net­sei­te zwi­schen Tau­sen­den ande­rer Luft­auf­nah­men von der Küste Kali­fo­ni­ens fand. Sie ver­klag­te den Foto­gra­fen auf Scha­dens­er­satz in Höhe von meh­re­ren Mil­lio­nen Dol­lar, da ihre per­sön­li­che Sicher­heit bedroht sei. Der Gerichts­pro­zess führ­te dazu, dass sich eine hal­be Mil­li­on User das Foto des Anwe­sens ange­schaut haben, auf das sie ohne den Pro­zess nicht gestos­sen wären. (Klei­ne­berg, 2012, S. 44–45)

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