Integrierte Unternehmenskommunikation

1. Novem­ber 2021

Inte­grier­te Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­steht sich als ein ganz­heit­li­cher Ansatz (oder ein Bemü­hen) der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem Zweck, die inter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on, die gesell­schafts­ori­en­tier­te (mit Public Rela­ti­ons und Public Affairs) und die Mar­ke­ting­kom­mu­ni­ka­ti­on unter “ein gemein­sa­mes Dach” zu bringen.

Grund­prin­zi­pi­en der Inte­grier­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on sind:

  • Koor­di­na­ti­on
  • Koor­di­na­ti­on
  • Ein­heit­lich­keit

Bekann­te Ver­tre­ter im deutsch­spra­chi­gen Bereich sind Man­fred und Ans­gar Zer­fass. Man­fred Bruhn defi­niert Inte­grier­te Kom­mu­ni­ka­ti­on als: „[…] ein[en] Pro­zess der Ana­ly­se, Pla­nung, Orga­ni­sa­ti­on, Durch­füh­rung und Kon­trol­le, der dar­auf aus­ge­rich­tet ist, aus den dif­fe­ren­zier­ten Quel­len der inter­nen und exter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on eine Ein­heit her­zu­stel­len, um ein für die Ziel­grup­pen der Kom­mu­ni­ka­ti­on kon­si­sten­tes Erschei­nungs­bild über das Unter­neh­men bzw. ein Bezugs­ob­jekt des Unter­neh­mens zu ver­mit­teln.“ Wäh­rend Man­fred Bruhn aus der Per­spek­ti­ve die Cor­po­ra­te Iden­ti­ty und das Manage­ment in den Vor­der­grund, legt Ans­gar Zer­fass den Akzent auf die gesell­schafts­ori­en­tier­te Kom­po­nen­te und betrach­tet  ent­spre­chend unter­neh­mens­ori­en­tier­te, gesell­schafts­po­li­ti­sche Ziel­set­zun­gen der Kom­mu­ni­ka­ti­on (im Gegen­satz zu mar­ke­ting­ori­en­tier­ten “har­ten” Wer­ten) als prioritär.

Sie­he auch: Kon­zept­ge­steu­er­te Kommunikation

 

 

1 Kommentar zu «Integrierte Unternehmenskommunikation»

  1. Daniel Zwahlen

    Mög­li­che Grün­de für die Not­wen­dig­keit, der Inte­grier­te Kom­mu­ni­ka­ti­on nach Bruhn.

    - Kun­den­be­zo­ge­ne Gründe
    — Reiz­über­flu­tung und Infor­ma­ti­on Overload
    — sin­ken­des Inter­es­se an klas­si­scher Unternehmenskommunikation
    — Irri­ta­tio­nen durch Widersprüche 

    - Wett­be­werbs­be­zo­ge­ne Gründe
    — Diver­si­fi­ka­ti­on von Grossunternehmen
    — Ankauf und Fusi­on von Unternehmen
    — Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Kommunikationsinstrumente
    — Schnel­le Reak­ti­on auf Zukunfts­the­men der Kommunikation

    - Unter­neh­mens­ei­ge­nen Gründe
    — Dis­kre­pan­zen zwi­schen inter­ner und exter­ner Kommunikation
    — Feh­len­de Kom­mu­ni­ka­ti­ons­richt­li­ni­en in Unternehmen
    — Man­geln­de Zusam­men­ar­beit zwi­schen Kommunikationsabteilung
    — Sel­te­ne Erfolgs­kon­trol­le von Kommunikationsinstrumenten
    — Umver­tei­lung von Kommunikationsetats

    Ver­bes­se­run­gen bewirkt durch IK
    — Wirkungssynergien
    — Ein­heit­li­ches Erscheinungsbild
    — Dif­fe­ren­zie­rung im Wettbewerb
    — Lerneffekte
    — Abtei­lungs­ko­or­di­na­ti­on und Kooperation
    — Motivation

    Brun: Offe­ne Fra­gen bei Defi­zi­te der Wert­be­stim­mung der Marketingkommunikation.

    DPRG/ICV Wirk­stu­fen
    -> Input — Ressourcen
    -> Out­put (int.Prozesseffizienz, ext Medienkanäl
    -> Out­co­me — Wahr­neh­mung, Nut­zung, Wissen
    -> Out­flow — Wertschöpfung

    Nach Brun ist in die­ser Wirk­ket­te die Dif­fe­ren­zie­rung und Ver­or­tung der Hand­lungs­be­reit­schaft und Ver­hal­ten offen geblieben.

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