Image

2. August 2021

Das Image (Vor­stel­lung) bezeich­net das sub­jek­ti­ve Bild, das ein Indi­vi­du­um oder eine Grup­pe von einem Objekt oder Sach­ver­halt hat. Das Image einer Orga­ni­sa­ti­on oder Per­son wider­spie­gelt das Gesamt der kogni­ti­ven und affek­ti­ven Ein­stel­lungs­kom­po­nen­ten (sie­he Ein­stel­lung) gegen­über der Organisation.

Die­ses Gesamt der kogni­ti­ven und emo­ti­ven Image­kom­po­nen­ten, die mit­ein­an­der in wech­sel­sei­ti­ger Bezie­hung ste­hen, wird in den Gei­stes- und Gesell­schafts­wis­sen­schaf­ten in einem theo­re­ti­schen Kon­strukt zusam­men­ge­fasst: dem Gesamt­bild, Gesamt­ein­druck oder Image, das ein Indi­vi­du­um oder eine Bezugs­grup­pe von der Orga­ni­sa­ti­on hat.

Unter der Berück­sich­ti­gung der Kri­sen­ver­laufs­kar­te unter­schei­det je nach Ebe­ne zwi­schen den fol­gen­den Images:

Im Ver­gleich zur Repu­ta­ti­on stellt Image ein ein­zel­nes Bild dar, wäh­rend­des­sen die Repu­ta­ti­on einem Bil­der­buch gleichkommt.

Beeinflussung des Images

Das Bild, das man von einem Unter­neh­men hat, lässt sich nicht so ein­fach mit neu­en Infor­ma­tio­nen ver­än­dern, wie ein­fa­che “sti­mu­lus-respon­se-Model­le” vor­täu­schen (sie­he Prä­dis­po­si­tio­nen).

Semantisches Differential

Empi­risch erfasst wird das Image anhand von Befra­gun­gen mit dem seman­ti­schen Dif­fe­ren­ti­al (Pola­ri­täts­pro­fil). Damit kön­nen die Befrag­ten mit­tels vor­ge­ge­be­ner Gegen­satz­paa­re das Unter­neh­men skiz­zie­ren. Pola­ri­tätpro­fi­le sind nicht stan­dar­di­siert, son­dern situa­tiv (pro­blem­be­zo­gen) kon­zi­piert, wes­halb Ver­glei­che zwi­schen Unter­neh­men nur in Aus­nah­me­fäl­len mög­lich sind.

Im Gegen­satz dazu führt eine stan­dar­di­sier­te Unter­su­chungs­me­tho­de zum Repu­ta­ti­ons­ko­ef­fi­zi­en­ten, der einen Ver­gleich zwi­schen Unter­neh­men ermög­licht (Repu­ta­ti­ons­ana­ly­se).

 

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