Emotionale Intelligenz

6. Novem­ber 2921

Das Kon­zept der emo­tio­na­len Intel­li­genz wur­de vom Psy­cho­lo­gen Dani­el Gole­man (USA) ent­wickelt. Danach ist eine emo­tio­na­le intel­li­gen­te Per­son ist eine Per­son, die ihre Emo­tio­nen leich­ter iden­ti­fi­zie­ren kann.

Zu den Merk­ma­le emo­tio­na­ler Intel­li­genz gehört die Fähig­keit, Impul­se zu kon­trol­lie­ren, Emo­tio­nen zu geeig­ne­te Situa­ti­on zu kana­li­sie­ren, Dank­bar­keit zu üben und Men­schen zu motivieren.

Emo­tio­na­le Intel­li­genz ist in Kri­sen­si­tua­tio­nen beim ent­schei­den­den Manage­ment und ins­be­son­de­re beim Medi­en­spre­cher gefragt.

Gole­mann (2020, S. 355 f.) nennt fünf spe­zi­fi­sche Fähig­kei­ten der emo­tio­na­len Intelligenz:

  • Emo­tio­na­le Selbst­wahr­neh­mung (bes­se­res Erken­nen und Benen­nen der eige­nen Emo­tio­nen; bes­ser imstan­de, die Ursa­chen und Gefüh­le zu ver­ste­hen; Erken­nen des Unter­schieds zwi­schen Gefüh­len und Taten)
  • Emo­tio­na­le Kon­trol­le (Fru­stra­ti­ons­to­le­ranz und Züge­lung des Zorns ver­bes­sert; weni­ger ver­ba­le Demü­ti­gun­gen, Kämp­fe und Unter­richts­stö­run­gen; bes­ser imstan­de, Zorn ange­mes­sen aus­zu­drücken, ohne Tät­lich­kei­ten; weni­ger Sus­pen­die­run­gen und Schul­ver­wei­se; weni­ger aggres­siv oder selbst­zer­stö­re­risch; mehr posi­ti­ve Ansich­ten über sich selbst, die Schu­le und die Fami­lie; wer­den bes­ser mit Stress fer­tig; weni­ger Ein­sam­keit und sozia­le Angst).
  • Emo­tio­nen pro­duk­tiv nut­zen (ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ter; ver­bes­ser­te Auf­merk­sam­keit und Kon­zen­tra­ti­on auf die vor­lie­gen­de Auf­ga­be; weni­ger impul­siv, mehr Selbst­be­herr­schung; bes­se­res Abschnei­den bei Leistungstests)
  • Empa­thie: Deu­ten von Emo­tio­nen (bes­ser imstan­de, sich in einen ande­ren hin­ein­zu­ver­set­zen; erhöh­te Empa­thie und bes­se­res Gespür für die Gefüh­le ande­rer; kön­nen ande­ren bes­ser zuhören)
  • Umgang mit Bezie­hun­gen: (gestei­ger­te Fähig­keit, Bezie­hun­gen zu ana­ly­sie­ren und zu ver­ste­hen; bes­ser im Lösen von Kon­flik­ten und Bei­le­gen von Strei­tig­kei­ten; bes­ser im Lösen von Pro­ble­men in Bezie­hun­gen; selbst­si­che­rer und gewand­ter in der Kom­mu­ni­ka­ti­on; belieb­ter und offe­ner, freund­lich und teil­nahms­voll gegen­über Gleich­alt­ri­gen; mehr von Gleich­alt­ri­gen begehrt; inter­es­sier­ter und rück­sichts­vol­ler; “sozia­ler” und har­mo­ni­scher in Grup­pen; mehr Gemein­sam­keit, Koope­ra­ti­on und Hilfs­be­reit­schaft; demo­kra­ti­scher im Umgang mit anderen).

SRF /Einstein: emo­tio­na­le Intelligenz

 

 

 

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