Ammoniak-Unfall bei Bell

San­dra Flück und Ahr­abhi Vitnumurthy

Die Bell Food Group AG hat­te im Jahr 2019 Vor­fäl­le mit Che­mi­ka­li­en wie Ammo­ni­ak oder Des­in­fek­ti­ons­mit­tel zu bekla­gen. Glück­li­cher­wei­se erlit­ten die invol­vier­ten Per­so­nen bei kei­nem der Vor­fäl­le gesund­heit­li­che Schä­den und auch die Umwelt kam nicht zu Scha­den. Ins­ge­samt kam es zu zwei Ammo­ni­ak-Unfäl­len und einem Fehl­alarm mit einem Des­in­fek­ti­ons­mit­tel. Der Fehl­alarm wur­de von bestimm­ten Medi­en als drit­ter Ammo­ni­ak-Unfall dar­ge­stellt. Wie die Bell Food Group AG argu­men­tier­te, sei dies wohl auf­grund unge­nü­gen­der Inter­pre­ta­ti­on von poli­zei­li­chen Medi­en­mit­tei­lung ent­stan­den. Gewis­se Mel­dun­gen hät­ten den Poli­zei­be­richt falsch interpretiert.

In die­sem Kapi­tel wird dar­ge­legt, inwie­fern wel­che Medi­en in ihren Arti­keln reagiert haben. Die­se wer­den unter­ein­an­der und mit der Stel­lung­nah­me von Bell Schweiz AG sowie mit den Berich­ten der Poli­zei Schweiz ver­gli­chen. Es soll unter­sucht wer­den, ob ein Skan­dal bezüg­lich der Medi­en­re­ak­ti­on zu ver­zeich­nen ist oder nicht.

Die Stu­die hat erge­ben, dass die Schwei­zer Medi­en fak­tisch über die­sen Vor­fall berich­tet haben. Mit der Aus­nah­me eines «reis­se­ri­schen» Titels sind kei­ne skan­da­li­sie­ren­den Über­trei­bun­gen und Wer­tun­gen erkennbar.

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